Beiträge von thomasweissbach

    Das Projekt entwickelt sich weiter.


    Anstelle von Plexiglas (extrem lange Lieferfrist, da der Block kundenspezifisch Hergestellt wird) habe ich mich für VSG entschieden. Die Masse sind nun 315x110cm, dicke rund 45mm, statisch abgesichert/berechnet.


    Die Innenmasse des Beckens werden nun rund 350x300cm sein, bei einem Wasserstand von 95-100cm (abhängig von Überlauf in den Filter).


    Geheizt wird im Winter mittels Schego Titanzeitstäben mit insgesamt 2400W (mal sehen, wie weit das reicht).

    Für die Übergangszeit mit Aussentemperaturen ab 8-10grd C werde ich eine Pool Wärmepumpe einschneiden.


    Das Baumaterial für den Aquarienraum und das Becken ist bestellt. Der Rohbau inkl Becken wird hydrophobiert.

    Das Becken und der Boden des Raums, sowie der Filter wird mit 1.52mm EPDM ausgelegt, das Becken doppelschichtig wegen der Rochen und der beiden Pseudodoras.

    Die Raumwände werden im Anschluss mit Dichtschlämme versiegelt, was den Vorteil bringt, dass alles vermoost und natürlich aussieht.

    Neben den Rochen beziehen grüne Leguane, Agas und Pfeilgiftfrösche den restlichen Raum vor und über dem Becken.


    Als Kleber für die Glasscheibe auf EPDM habe ich mich für Pond and Aquarium fixer von RDL (Russetts Developments in England) entschieden, er ist geeignet die beiden Materialien haltbar, flexibel und dicht zu verbinden.


    Sobald die Arbeiten beginnen werde ich informieren

    Gute Frage mit der Dichtung. Ich hab mir die Dateblätter der Kleber angesehen... wird wohl wieder auf Adheseal herauslaufen. Da weiss ich was ich krieg und es scheint auch für Gummi und Plexi zu gehen.


    Ich hab Rückmeldung der Lieferanten der Scheibe, Plexi GS, Dicke 6.0cm bei 100x400cm und 90cm Wasserstand... Preis: noch offen


    Anfrage für VSG ist noch unbeantwortet...


    Heizung, wie heizt ihr eure Grossbecken? Nutzt jemand eine Pool Wärmepumpe? Es gibt welche mot COP um 10-13, das würde sich anbieten... anstelle Reibungsverlusten bei Mehrfachwärmeübertragungen von Heizungsnetz im Gebäude.

    Hallo zusammen


    die P14 züchten noch nicht...


    Die Plexischeibe ist wohl sehr teuer, im Moment laufen bei Röhm Abklärungen zur effektiv notwendigen Dicke; 10cm sind wohl sehr gut gerechnet, gem. einer US Tabelle reichen wohl 5.2cm, also 6cm.


    Alternative wäre natürlich wieder VSG, aber dann wohl 2-Teilig wegen des Gewichts für die Montage.


    Was mir aktuell etwas Sorgen macht, ist das Abdichten der Plexischeibe gegen das EPDM, es scheint da keinen wirklich passenden Kleber zu geben, Sike 11FC+ ist wohl gemäss Datenblatt nicht geeignet (obwohl von anderen für genau diesen Zweck genutzt).


    Alternativen könnten evt. 3M Marine sealant 5200 oder Goldlabel Pond Sealer sein, aber dazu gibt es auch keine wirklich guten Nachweise.


    Weiss jemand hierzu etwas?


    ich halte Euch auf dem Laufenden und liefere Bilder wenn es losgeht.

    Hallo zusammen

    Aktuell haben wir ein 6600L Becken in unserem bestehenden Haus. Ich habe hier vor rund 11 Jahren über das Projekt geschrieben (6600L in Holz).


    Nun werden wir umziehen, die Fische (P. albimaculata, Pseudodoras niger, diverse Cichliden, Messerfische und 2 schwarze Gabelbärte) sollen mit.


    Das neue Becken 5x3m wird in einer ehemaligen Garage auf einer Gesamtfläche von 8x5m zu stehen kommen.


    Da das Haus aus dem 18. Jh. ist, und über Infrarot geheizt wird.


    Ich prüfe im Moment den Beckenaufbau 5x3m, aktuell mache ich mir Gedanken über einen Beckenrahmen und Unterbau aus Ytong Isoliersteinen, Überlauf zum Filter mit Wärmetauscher aus Edelstahl. Alles auf einem Niveau, spart Strom und Äger bei Stromausfall (durch Überlauf).

    Becken und Filter will ich mit EPDM Teichfolie auskleiden (um bei eventuellen Bewegungen des Bodens etc. keine Risse in der Dichtung zu bekommen - wie das bei Polyester geschehen könnte).

    Als Scheibe schwebt mir eine 4x1m GS Acrylplatte mit 10cm Dicke vor, eingeklebt mit Sika 11fc+.

    Die Wände und Decken des gesamten Raumes werden mit 6cm Jackodur und darüber einer Fermacell Platte abgedeckt und im Anschluss vollflächig mit weisser Teichfolie aus PVC überklebt um Kondenswasser vom Gebäude fernzuhalten und abzuleiten, der Boden wird mit einer PVC Wanne ausgekleidet.

    Der Rest des Raums wird für unsere grünen Leguane hergerichtet und kann so weitgehend passiv beheizt werden.

    Als Heizung schwebt mir die Nutzung eines Wärmepumpenboilers vor, von welchem ich das Brauchwasser im Kreislauf durch den Edelstahlwärmetauscher schicke um das Becken zu beheizen - ggf. kann dann auch Warmwasser entnommen werden (inwiefern das technisch Umsetzbar ist muss ich noch im Detail prüfen).

    Das Becken soll - wie das letzte - ein Überlaufsystem und einen automatischen Wasserwechsel erhalten.


    Wer hat Erfahrungen mit derart grossen Becken, und mit Heizsystemen, welche nicht an Zentralheizungen hängen?


    Ich bin für jede Rückmeldung dankbar.


    Gruss

    Thomas

    Ich mache mal den Anfang


    - Beckentyp: Holzbecken

    - Volumen und Beckenmasse: 6600L, ca. 245x255x110cm

    - Unterbau Backsteine auf Haussockel

    - Rohrdurchführungen nur Überlauf

    - Beschichtung: Dieme Bautenschutz, Diemeseal 250 mit vollflächigem Fliess als Grundlage, Diemeseal 451 als Deckbeschichtung, Kosten ca. kann ich mich nach 11 Jahren leider nicht mehr erinnern - günstiger als Rhino

    - Erfahrungen: Standzeit bisher ohne technische Proble eoder Undichtigkeiten, Probleme mit stark bezahnten raspelnden Fischen, diese sind u.U. in der Lage die Beschichtung zu beschädigen - Schäden können mit Adheseal (techno-ag) langfristig repariert werden

    - Lösungen für das Einkleben von Scheiben: ausschliesslich mit Adheseal (techno-ag), andere Klebstoffe halten auf DIME nicht


    aus meiner Sicht eine gute und günstige Lösung (Rhino wäre damals in der Schweiz unbezahlbar gewesen)

    Hallo Zusammen

    ich möchte hier einmal eine Sammlung von Lösungen zur Beschichtung von Holz- und Betonbecken starten.


    Bitte teilt Eure Erfahrungen mit der Beschichtung von Aquarien mit uns.


    - Beckentyp: Holz- oder Betonbecken, weitere Materialien

    - Volumen und Beckenmasse:

    - ggf. Unterbau (ggf. relevant für Flexibilität der Beschichtung)

    - Rohrdurchführungen

    - Beschichtung: Materialien inkl. allfälliger Grundierungen und Armierungen, Handelsname, evt. weitere Informationen, Kosten

    - Erfahrungen: Standzeit, Probleme (zB. mit raspelnden Fischen) etc.

    - Lösungen für das Einkleben von Scheiben (Haftung von Silikonen und Klebern auf dem jeweiligen Beschichtungsmaterial)

    - etc.


    Danke für Eure Rückmeldungen


    Diese Informationen werden sicherlich dem einen oder anderen beim Entscheid für das passende Material helfen.

    Gruss, Thomas

    Hallo Zusammen


    Ich bin nun seit dem Bau meines 6600L Holzbeckens auf der Suche nach der "optimalen" Beleuchtung. Pflanzenwachstums war nie Prio 1.

    Das Becken hat eine Grundfläche von ca. 6m2 und ist 1.1m tief. Die Lampen befinden sich 1m über dem Wasserspiegel.


    Am Anfang waren 3 Jahre lang klassische Leuchtstoffröhren mit kalter Lichtfarbe über dem Becken verbaut, 5x 54W. Gute Beleuchtung, akzeptables Pflanzenwachstum.


    Im Anschluss wechselte ich auf die ersten verfügbaren kalten LED Röhren, diese wurden in die Fassungen der Leuchtstoffröhren geschraubt, Starter und Vorstarter mussten raus. Gute Beleuchtung, mäßiges Pflanzenwachstum. Standzeiten waren jedoch weit unter den angegebenen 100000h, nach 2-3 Jahren war der Verlust sehbar.


    Der Wechsel auf LED Flutlichter, kalt, 2x 50W mit smd LEDs brachte keine Verbesserung der Standzeit und des Pflanzenwachstums, auch diese Leuchten, unabhängig vom Hersteller zeigen bereits nach 1.5 Jahren starke Lichteinbußen oder sind bereits vorher defekt.


    Ein Versuch mit einer 80W LED Bauleuchte aus den Baumarkt für immerhin 250.- zeigt bereits nach 1 Jahr starke Lichtverluste (im gegenüber liegenden Grossterrarium liegt die Standzeit höher - Zufall)?


    Was noch aussteht ist eine moderne Strassen-LED Leuchte



    Wie beleuchtet ihr eure Becken?


    Ich bin um alle guten Rückmeldungen dankbar.


    Thomas

    Hallo Zusammen


    Ich wollte nur mal wieder einen Zwischenbericht zum Holzbecken mit DIME Beschichtung abgeben.


    Langzeiterfahrung liegt nun wohl vor, das Becken läuft nun gute 8 Jahre, ohne Undichtigkeiten oder andere auf die Holzbauweise und DIME zurückzuführende Probleme.


    Auch die Bissspuren der Leporinus, welche bis aufs Holz durchgingen, konnten mit Adhaesil erfolgreich repariert werden (halten nun seit gut 6 Jahren).


    Was geändert wurde war ausschliesslich technisch, vor 5 Jahren wurde der Filter ersetzt durch einen 300L fassenden "Fassfilter" aus einem Zoo, 5500L Förderpumpe von Eheim, CO2 Anlage mit 25kg Flasche (Verbrauch 50kg/Jahr für pH 6,5), 36W UVC Lampe.
    Vor 2 Jahren wurde an Stelle der 5 Stück 150cm LED Röhren mehrere LED Flutlichter eingesetzt, welche bereits wieder den Geist aufgeben.
    Der nächste Beleuchtungsversuch wird mit superhellen LED Streifen erfolgen, welche auf Edelstahl 4kant Rohre geklebt und mit Aquarienwasser gekühlt werden (und so evt. Heizkosten sparen).


    Wasser wird weiterhin automatisch gewechselt (Überlaufsystem, Osmose-Leitungswasserverschnitt, täglich rund 200L).


    Gruss aus der Schweiz
    Thomas

    Hallo Ryan


    Mein Ziel ist nicht eine weitere Absenkung der kH, diese habe ich über den Verschnitt mit Osmosewasser und Leitungswasser bereits bei 5 eingestellt.


    Ich möchte mittels Torf nun noch den pH von rund 8 auf etwa 6 senken, aber rein rechnerisch benötige ich hierzu rund 100l Torf, die Umsetzung des Filters ist die grosse Frage. Mit natürlichem Weisstorf geht im kleineren Rahmen eine pH Senkung gut, und im Grossen?


    Wahrscheinlich geht es darauf hinaus, dass ich der Osmoseanlage eine Kati-Säule anhänge, um den PH im Verschnitt auf 6 einzustellen, ohne die kH weiter zu drücken.


    Den PH im Becken werde ich wohl dann mit Salzsäure korrigieren müssen.


    Danke trotzdem an alle, welche sich eingesetzt haben.


    Weitere Ideen sind weiterhin willkommen.


    Thomas

    Hallo Zusammen


    Ich möchte in meinem 6600L Becken (aus Holz, siehe meinen Eintrag von 2008), in Zukunft als Beifische zu meinen Scobinas Diskus halten.


    Dazu musste zuerst die kH runter auf ca. 5 (von 10)., dies über den Verschnitt mit Osmosewasser. Leider liegt jedoch unser pH sehr hoch, bei rund 8, ich möchte rund pH 6-6.5 erreichen.


    Aktuell sehe ich 3 Möglichkeiten, den pH zu senken
    - Osmosewasser mittels stark sauren Kationenharzen ansäuern, damit der Verschnitt bei ca. pH 6.5 und 5kH liegt
    - dem Wasser anorganische Säuren , zB Salzsäure zugeben, bis der pH passt und entsprechen eine Absenkung der kH durch höheren Ursprungswert ausgleichen
    - Torffilterung des Aquariumwassers, wäre mein Favorit


    Bei der Umsetzung der Torffilterung stosse ich an meine technischen Grenzen.


    Aktuell nutze ich stark sauren Weisstorf aus Estland, der einen Ausgangs pH von 3.5 hat.
    Mit 20l eingesetztem Torf erreiche ich jedoch nur eine Senkung um 0.3pH.


    Zudem ist die Frage, wie grosse Mengen von Torf als Filtermaterial eingesetzt werden können ungeklärt.
    Wie kann ich 100l Torf im Durchflussverfahren einsetzen, mein aktueller Ansatz ist eine oben offene Röhre, in welcher das Torf Druckkosten von unten angeströmt/ durchströmt wird, der Überlauf geht ins Becken. Das Torf schwebt auf diese Art im unteren Bereich des stehenden Rohrs.


    Eine Variante den Torf unter Druck oder Unterdruck anzuströmen (zB wie im Eheim Filter) funktioniert aufgrund der Torfpartikel nicht, diese verschliessen jegliche Art von nachgeschaltetem Filtermaterial, welches ein Austreten des Torf vermeidet.


    Hat jemand im Forum Erfahrungen mit Torffiltern zur Ansäuerung grosser Becken, und wie wurden diese umgesetzt?


    Danke, Gruss, Thomas

    Hallo zusammen



    mitlerweile läuft das Holzbecken rund 1.5 jahre ohne grössere Probleme.


    Alles ist dicht, VSG ist sauber verschlossen und hat keine blinden Flecken, Filter wurde rund 3 mal gereinigt.


    Zum Fischbesatz bei DIME-gedichteten Becken habe ich folgende, sehr wichtige Anmerkung; es dürfen keine Fische eingesetzt werden, welche ein sehr starkes Pflanzenfressergebiss besitzen.


    Ich hatte 5 Leporinus friderici und 2 L. fasciatus mit rund 25cm Länge in dem Becken, mit den Rochen passt das gut, die Fische haben sich nicht an den Rochen vergriffen. Andererseits haben die Leporinus die DIME Beschichtung bis aufs Holz durchgefressen, trotz grosser Schichtdicke und Fliesseinlage.


    Das Material ist sehr dehnfähig und stabil, trotzdem wurde es von den Raisermesserschafen Zähen und dem kräftigen Biss regelrecht weggerissen.


    Das Becken musste darauf hin zu 2/3 entleert werden. Die undichten/defekten Beschichtungsstellen können nach vöölliger Trocknung der Oberfläche mit Adheseal (wurde zur Verklebung der Scheibe verwendet) überstrichen. Dadurch wird eine dauerhafte Reparatur erreicht.


    Vielleicht ist dies auch bei Rhino-Becken zu beachten.



    Gruss, Thomas

    Habe heute Morgen 4 "frische" Orbigny Babies in meinem 6000L Becken gefunden. Diese müssen in der Nacht zur Welt gekommen sein.


    leider weisen 2 Tiere abschürfungen der Haut auf und eines zeigt auf dem Flossenrand einen Biss eines 10cm-Oscars.


    Die Tiere habe ich jetzt in ein anderes Becken mit Wasser aus dem Grossen umgesetzt. Ist es sinnvoll dem Wasser ein Medikament (welches?) zuzugeben um eine Infektion der Wunden zu verhindern?


    Wie füttert Ihr die Jungtiere jeweils an, und ab wann?


    Bilder folgen.


    Danke und Gruss, Thomas

    Hallo Roman,


    ich habe das ganze Becken mit Fliess ausgestattet. Insgesamt beträgt die Fläche des Beckens allein rund 15m2, zusätzlich habe ich die Wände und die Decke um/über dem Becken mit einer Schicht Dimeseal 250 und anschliessend 451 beschichtet (alles in allem noch mal 15m2).


    Die Beckenbeschichtung ist 3lagig Dime 251 (1x davon mit Fliess) und 3lagig Dime451; insgesamt kostet der m2 Beckenbeschichtung mit Dime (inkl. Grundierung und Vulkem) in meinem Fall 19Euro (inkl. Versan in die Schweiz).


    Thomas

    hallo zusammen,


    bei dem Raum handelt es sich um einen Keller bzw. Untergeschossraum; halb versenkt, deshalb die Bäume...


    Die Bodenplatte unseres Hauses (der Kellerwanne) hat mehr als 30cm armierten Beton, an der Tragfähigkeit ist die Sache also nicht gescheitert. Ich habe vor dem Aufstellen der Backstein-Unterlage den Estrich/Zwischenboden entfernt, damit die Gesamtmasse direkt auf der Bodenplatte aufliegt und es zu keiner Absenkung kommen kann.


    Mittlerweile klart das Becken auch auf, ich werde dann gelegentlich mal ein paar Bilder einstellen.


    Thomas

    Den Entscheid, ein Becken mit dem Massen 245x265x110cm zu bauen, war schnell getroffen, als wir unser Haus umbauten.


    Glas schied für mich aufgrund des Preises (bei einer Beckenhöhe von über 100cm, Verklebung in der Schweiz) aus; ein Zementbecken hätte das Fundament mit rund 13Tonnen zu stark belastet (berechnet gem. Angeboten). Was bleib war Holz (30mm Multiplex Platten) und Stahlrahmen.


    Das Becken besteht aus (siehe auch Fotos):


    2 Multiplexplatten 245 bzw. 255x110cm (Seitenwände), hinter den Wandplatten wurden jeweils 3 Balken 10x245 bzw. 10x255cm und Leisten direkt an die Wand geschraubt (oben, mitte, unten, dazwischen Styroporisolation)


    2 Multiplexplatten 265x122.5 bzw. 2 Multiplexplatten 132.5x245cm (Bodenplatte, 2 Schichtig, verschraubt)


    2 Stahlrahmen aus 10/10cm Vierkantstahlrohr 245.5x110 bzw. 255x110cm mit Laschen zur Verschraubung gegen den Boden und die Wände, die beiden Rahmen sind zudem gegeneinander verschraubt mit 3 22mm Gewindestangen.


    Gegen die Stahlrahmen wurden die VSG-Scheiben 39mm (19/1/19mm) 220x100 bzw. 230x100cm geklebt; Fugenbreite 5cm, Fugendicke 1cm, Klebstoff: Innotec Adheseal schwarz (24 Kartuschen)


    Das ganze Becken wurde innen mit DIME beschichtet, ganze Fläche mit Fliess.


    Gesamtgewicht des leeren Beckens: 2400kg (VSG 430kg, Rahmen 410kg, Multiplex 360kg, DIME 95kg, Backstein-Sockel 1100kg)


    Quarzsand 0.7-1.3mm (feuergetrocknet, Säcke a 25kg), 1000kg


    Wasservolumen: 6085L (Innenmasse x Wasserstand), 50% Osmose


    Gesamtmasse: 9500kg


    Beleuchtung: 5x58W Leuchtstoffröhren 840, Spritzwassergeschützt, Mondlicht


    Heizung: an der Beckeninnenseite der Rückwand wurde 13m flexibles Bodenheizungsrohr verlegt, Vorlauf 45°C, mit DIME gefliesst und isoliert, Steuerung über Tunze Thermostat und Stellantrieb, Heizleistung reicht aus um 29°C zu halten.


    Filter: Überlauf, 350L Becken, 2500L Föderpumpe, Filterschaumstoff, Abschäumer mit autom. Überlauf


    Zus. Pumpe: Tunze Förderpumpe 8500L im Becken mit Diffusor als Ströhmungspumpe


    Automatischer Wasserwechsel (Überlaufprinzip) und automatischer Niveauausgleich (Schwimmerschalter) mit Osmosewasser


    Thomas

    Hallo Zusammen,


    ich habe mir in Anbetracht aller Informationen mal folgende Gedanken gemacht:


    Besatz: 1-2 Paare Orbignyis, eventuell Spatelwelse (Lima's, kenne ich von früher her als super tollen Raubwels) und Schilderwelse.


    Masse neu (3 Seiten durch Mauern begrenzt): 285x250x130, Sockel 40cm , Füllhöhe 110cm


    Ausführung:


    HolzRahmen, Abdichtung mit DIME Holzaquarienbeschichtung, Glas: 2 Scheiben 230 bzw. 215x100cm VSG 30mm, gelagert in V2A-Rahmen, Silikonnaht auf Rahmen 10mm, um die Scheibe 25mm


    Plattenstärke: 30mm


    die Platten werden mit 30mm Abstand (Leistengitter 30/30cm, Zwischenräume Styrodur) gegen die Mauer montiert. Bei den Platten mit Fenstern werden wird ein Rahmen aus 20/20cm Vierkantkolz in die Mauer eingelassen und sowohl gegen die Mauer als auch gegen den Sockel verdübelt.


    Verrohrung: Ablauf 10cm, Zuläufe 40er


    Ich nehme an, dass diese Konstruktion stabil genug ist, zumal die Mauern als Stützn dienen. Vorschläge/Verbesserungen?


    Thomas

    Hallo Frank,


    erstmal vielen Dank für die Antwort.


    Grundsätzlich bin ich sehr erstaunt, wie wenige Anwtorten auf meine -wie ich meine- essentielle Frage kommen. Aus vielen Beiträgen ist ersichtlich, dass immer mal wieder Becken geborsten sind, deshalb wollte ich mich vor einem Kauf umhöhren.


    Ich habe mir bereits einige Gedanken zu Glasalternativen gemacht; ich habe dabei folgendes festgestellt:


    Ein Zementbecken kommt leider aufgrund des Gebäudes nicht in Frage; das Becken mit Glas würde mit einer Wandung aus 15cm Stahlbeton und Sockel alleine rund 7 Tonnen (mit 75mm Stahlbeton 5t) wiegen, unser Haus hat Jahrgang 65 unter dem Fischkeller liegt eine 30er Zementplatte. Unsere Seen-Region hat sehr lebendigen Boden. Zudem befindet sich direkt neben dem zukünftigen Aquariumkeller ein Naturbodenkeller; niemand gibt mir die Garantie, dass bei einer Gesamtlast von rund 13-14Tonnen (2t bzw. 1.5t/m2) alles heil bleibt, und ein Vollumbau des Bodens ist leider nicht möglich.


    Holzbecken: tönt an sich interessant; Rhino Lining habe ich bereits vor ein paar Tagen angeschrieben, was es denn kosten würde, ein solches Becken bei uns vor Ort (ist halt in der Schweiz) auszukleiden; keine Antwort... Versicherungstechnisch kann ich mir nicht vorstellen, dass ein solches Holz-Wasser-Konstrukt in der Schweiz akzeptiert und somit bei Glas/Holzbruch entstehende Schäden gedeckt werden würden.


    In diesem Sinne und aus diesen Gründen tendiere ich zu Glas...


    Eine Alternative wäre die Verwendung von 19mm Glas und eine Befüllung von "nur" 80cm..., bei folgenden Massen: 285x235x100 (Füllhöhe begrentzt durch einen Abfluss auf Wasserspiegel 80cm).


    Thomas



    PS: Rochen- und Grossbecken-Profis, helft bitte mal einem Newbie für Grossbecken weiter, ich möchte nicht am Ende wertvolle Tiere verlieren, weil ich ein unrealitisches Becken bestellt und auf guten Rat verzichtet habe...

    Welche Aquarienbauer könnt ihr denn empfehlen?


    Dieses Jahr ziehen wir in unsere eigenen 4 Wände ein -in der Schweiz nicht gerade jedermanns Glück, und in diesem Zusammenhang möchte ich mir ein Aquarium leisten...


    Ich habe Angebote für ein Becken von 245x231x100cm die von 52000-10'000Euro reichen; dazu ist folgendes zu sagen:


    19mm Float Glas (alle Angebote), rundum-Streben aus VSG, dafür Poolbecken (ist das überhaupt realistisch?!), 4-Geteilte Bodenplatte, 1 Bohrung 50mm in einer oberen Ecke


    Ein Bauer gibt an, das Becken nur mit V2A Rahmen zu bauen, nicht jedoch wegen der Glasstärke, sondern primär wegen der Silikonnähte, welche entlastet werden müssen, alle anderen Angebote sind etwa deckungsgleich.


    Ich bin etwas Ratlos; interessanterweise habe ich nie die Antwort "unrealistisch" oder "unmöglich" oder wir würden Ihnen VSG empfehlen bekommen. Schwachpunkt müsste doch in jedem Fall die Glasdicke von 19mm und nicht die Silikonnaht sein?


    Weiss jemand Rat?


    Ich bin bisher Normalaquarianer und Salmlerzüchter (bis 720L) und etwas überfordert; ein solches Becken ist auch nicht mit meinen beiden Grossterrarien für grüne bzw. Nashornleguane (mit Haltungsbewilligung der Schweiz) von 16m2 vergleichbar...


    Eigentlich müsste ja in etwa die selbe Antwort und der selbe Preis (ist ja das selbe Glas, der selbe Zuschnitt und Schliff und der selbe Arbeitsaufwand -bis auf das Teil mit Rahmen) herauskommen?!


    Danke für den Rat, Thomas